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tja, was ist der himmel? ich hab mir diese frage auch gestellt, und bin zur meinung gekommen, dass es da keine eindeutige definition gibt. ich hab daher mal rumgefragt, was der himmel eigentlich ist.

meine meinung:
ich finde zwei punkt ziemlich wichtig: erstens die idee, dass der himmel ein club sein soll, der alle musikalischen und künstlerischen sparten abzudecken versucht. also jeder musikstil, aber auch theater, literatur etc. sollteneinen platz haben. das entscheidende ist wohl, dass die künstler/innen sich mit der diy/non-profit idee einigen können. also, alle, die auftreten wollen ohne damit gage zu kassieren, hat diese möglichkeit im himmel, vorausgesetzt es hat jemand lust das ganze zu organisieren.
zweitens der politische anspruch, der mir doch auch ziemlich wichtig ist. dass also der himmel, mit unter anderem dem diy-gedanken, eine politische grundeinstellung vertritt, die auch auf die besucher/innen wirken soll. und das ohne, dass wir den leuten ein politisches programm auf die nase binden wollen. die leuten sollten halt irgendwie von selber merken, dass hier nicht nur der
konsum und der spass im vordergrund stehen, sondern auch eine kritische politische einstellung. klar dass der spass, die musik, die drogen etc. dabei nicht zu kurz kommen, aber daran hat es ja noch nie gefehlt.

meine meinung:
1. im himmel spielt alles, was keinen rang und keinen namen hat.
2. der himmel ist ein platz, welcher für fast alles, von fast jedem benutzt werden darf.
3. im himmel gibt es mehr musikalische und kulturelle anlässe als irgendwo sonst im kt. schwyz.
4. himmel = don’t legalize it!!!

meine meinung:
für mich ist der himmel eine grosse kulturelle insel, wo ich die möglichkeit habe kultur in verschiedenster form zu besuchen, und aber auch die möglichkeit habe selbst was zur kultur beizutragen. ich schätze das breite spektrum der anlässe und die non-profit politik des himmels.

meine meinung:
Der Himmel ist ein Platz auf Erden. Der Himmel gehört allen, die Erde wenigen. Ein Himmel in dem man bloss glücklich ist, wäre ziemlich langweilig.
Früher schon wollten die Leute in den Himmel. Ehen werden im Himmel aber nicht geschlossen. Es ist auch noch kein Meister vom Himmel gefallen, oder?

meine meinung:
irgendwann wurde mit dem himmel begonnen, weil es hier auf dem land halt nichts gab, das uns interessierte, "also muss mensch das wohl selber machen", dachten wir uns. das hat sich in der zwischenzeit zum glücksfall entwickelt. der himmel ist zu einem treffpunkt geworden. aber für wen eigentlich? für konzertinteressierte, polit-aktivistinnen, kifferinnen, gelangweilte, hc-crews, billig-biertrinkerinnen, desillusionierte, aussteigerinnen, alternative, oder?
manchmal denke ich mir, dass der himmel die funktion eines jugendzentrums übernimmt, das es hier in schwyz eigentlich schon lange geben sollte, mit dem grossen unterschied, dass hier keine bezahlten "animations-sozial-arbeiterinnen" versuchen die desillusionierte jugend von heute zu was zu bewegen, um dann, wenn wirkliche ideen kommen, wieder den riegel vorschieben müssen, weil das wegen dem und dem und sowieso wegen dem nicht geht... im himmel geht alles, oder fast alles, wenn du es nur selber machst und das ist für mich die interessanteste angelegenheit am himmel. do it yourself ist das zauberwort und das ist zugleich auch ein aufruf an alle im himmel mitzuarbeiten.alle, die ihren alltag nicht nur zweigeteilt, in einen job, den mensch halt machen muss und ein konsumieren in der freizeit, verbringen wollen.
spielabende, offene bühnen, filme, diskos, frauenabende, workshops, politveranstaltungen, voküs.... um nur einige ideen zu nennen. (der himmel ist immer noch zu 80% unbelebt)
leben entsteht dort, wo menschen miteinander arbeiten, lachen, streiten und so weiter...
get himmel, du sau...